Konzept
Insgesamt soll es sechs Höfe geben. Diese gruppieren sich um den zentralen Platz, auf dem das alte Egeria-Gebäude erhalten bleibt. Es überwiegt der Geschosswohnungsbau, der sowohl Stadthäuser als auch Maisonetten ermöglicht. Hinzu kommen etliche Reihenhäuser, wenige Doppelhäuser und Stadtvillen. Die meisten Gebäude haben drei oder vier Stockwerke, insgesamt liegt die Geschosszahl zwischen zwei und sechs. In vielen Gebäuden besteht die Verpflichtung, dass mindestens 50 Prozent der Erdgeschossfläche von Gewerbe belegt wird.
Das neue Viertel führt Lustnau näher an den Neckar heran. Bestehende Bebauungen, die Ortsmitte Lustnaus und die geplanten neuen Quartiere wachsen über einen zentralen Platz zusammen. Denkmalgeschützte Gebäude werden in ein neues Gesamtkonzept integriert. Neben neuen Wohn- und Gewerbeflächen entstehen Freizeit- und Sportanlagen am Neckarufer.
Die Grundstücksvergabe erfolgte im Juli 2011 in Form von Optionen, die bis Februar 2012 gültig sind. Bis dahin müssen sich die ausgewählten Baugruppen und -träger für den Kauf entscheiden (siehe auch Menüpunkt Vermarktung). Kriterien für die Optionsvergabe waren:
Soziale Aspekte
- Möglichst viele geförderte Wohnungen
- Projekte für Menschen, die auf dem Wohnungsmarkt Schwierigkeiten haben
- Projekte, in denen junge Familien preiswert bauen können
Positive Auswirkungen auf das gesamte Quartier
- Bewerbungen, die mit Gewerbe zur Nutzungsmischung und Belebung beitragen
- Stärkung der sozialen Infrastruktur
- Projekte, die zu einer Mischung der Altersgruppen beitragen
Stimmigkeit der Projekte
- Füllungsgrad der Baugruppe
- Stabilität der Gruppe
- besondere Konzepte


